So bewahren Sie Ihre Bäume und Sträucher vor dem Hitzetod

In der Natur sollte um diese Jahreszeit eigentlich viel Grün zu sehen sein. Doch statt gesundem Wald sehen wir immer öfter trostlose Landschaften und eine öde Steppe. Viele Baum- und Gartenbesitzer fragen meine Söhne und mich deshalb besorgt, wie sie ihre Bäume bestmöglich vor dem Klimawandel schützen können. 

Zeigen auch in Ihrem Garten Bäume oder Sträucher braune Verfärbungen? Tragen die Äste in der Krone weniger Laub als in früheren Jahren? All dies sind Zeichen, dass Ihr Baum bereits geschädigt sein könnte. Schlimmer noch, ein solcher Baum kann zu einer großen Gefahr werden, wenn zum Beispiel massive Äste aus der Krone zu Boden stürzen.

Eiche mit typischen Mangelerscheinungen

Die langanhaltenden Hitzeperioden der vergangenen Sommer haben viele Bäume stark geschädigt. Oft tragen Bodenverdichtungen, Bau- oder Straßenarbeiten zum Absterben der Wurzeln noch zusätzlich bei. Die Wurzelhaare sterben teilweise ab und können den Baum nicht länger mit den benötigten Nährstoffen versorgen. Der Baum versucht zu überleben, indem er eine zweite Krone ausbildet.

Ausbildung einer zweiten Krone

Durch junge Äste und Blätter weit unterhalb der absterbenden Krone versucht der Baum die lebensnotwendige Photosynthese aufrechtzuerhalten. 

In dieser Situation wäre der Einsatz eines handelsüblichen Düngers eine viel zu große Belastung für den vorgeschädigten Baum oder Strauch. Ein solcher Dünger verursacht einen Wachstumsschub und würde die Situation noch deutlich verschlimmern.

Stattdessen stimmen unsere Experten die Behandlung exakt auf die Situation vor Ort und die Beschaffenheit des Bodens ab. Ein maßvoller Rückschnitt entlastet sowohl die Statik des Baumes als auch die Nährstoffversorgung durch das Wurzelwerk. Zudem können die Wurzeln sich in dem reduzierten Umfang der Krone revitalisieren und neue Wurzelhaare ausbilden.

Sträucher benötigen zwar geringere Mengen an Wasser. Doch auch für diese Pflanzen ist die Aufnahme der geeigneten Nährstoffe entscheidend.

Vorbereitet durch spezielle Bohrungen legen unsere Experten Langzeitdepots in der Nähe des Wurzelwerks an. Diese Hohlräume werden dann mit einem biologischen Granulat aus organischen Mineralien aufgefüllt. 

Mineralischer Langzeitdünger

Die Mineralien werden im Erdreich durch Mikroben zersetzt und vom Regenwasser verteilt. Damit können die Wurzeln langfristig und in optimaler Konzentration mit natürlichen Nährstoffen versorgt werden. Wir vermeiden belastende Wachstumsschübe und geben Bäumen, Sträuchern und Hecken die Chance, sich wieder nachhaltig zu erholen.
 

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